Acryl-Arbeiten

Anja SonnebornBegonnen habe ich mit der Malerei im Jahr 2014. Zuerst habe ich Leinwände auf Keilrahmen als Malgrund genutzt. Leinwände bieten eben viel Platz, jedoch ist man auf zwei Dimensionen beschränkt. Daher habe ich schon bald meine ersten Versuche mit Steinen unternommen.

Beim Altenaer Hobby-Kunstpreis „Der Hobbit“ habe ich im Januar 2014 erstmals mit einer Bleistiftzeichnung teilgenommen. Aber schon damals war ich entschlossen, mich mehr mit Farben, Formen und Struktur zu beschäftigen. Die eingereichten Beiträge beim „Hobbit“ waren damals hauptsächlich Acryl-, Öl- und Aquarell-Arbeiten. Zeichnungen waren nur wenig vertreten und gingen etwas unter. Ich habe dort aber viele interessante Bilder gesehen, die mich denken ließen: „Das musst du auch mal versuchen.“ – was ich dann im Sommer 2014 auch tat. Mein Ansporn war es ein gemaltes Bild beim nächsten „Hobbit“ im Januar 2015 einzureichen.

anja

Am Tisch
Arbeit an „Magische Stunde“

Bisher hatte ich nur mit Bleistift gezeichnet, und das auch nicht sehr häufig. Beim Zeichnen war mir immer wichtig, die Details gut darzustellen und auszuarbeiten. Die ersten Versuche mit Acrylfarbe ließen mich schier verzweifeln. Als Anfänger war da nichts mit feinen Details machbar. So fing ich an, im Internet zu schauen, wie andere Künstler sich mit Farben ausdrücken, und ließ mich von ihren Arbeiten inspirieren. Fasziniert haben mich die Arbeiten der Aborigines, die durch die Verwendung von satten, erdigen Farben und einfachen Formen eine für mich wunderbare, ursprüngliche Welt in ihren Bildern entstehen lassen.

Erste Straße
Erste Straße

Anfang des Jahres 2015 fand wieder der „Hobbit“ statt, und diesmal reichte ich ein Acrylbild, genannt „Erste Straße“, ein. Ich erreichte einen guten sechsten Platz. Das bestärkte und beflügelte mich, weiter mit Acryl zu arbeiten, auszuprobieren und rumzuspielen. So fing ich an, Steine zu bemalen, um unseren Garten zu verschönern, und widmete mich ausgiebig der „Dotism“-Technik, aus der eine Serie von bisher fünf Bildern entstand – alle im Juni und Juli 2015 gemalt und gepunktet.

Mittlerweile habe ich die Technik des Dot-Painting vertieft und für mich selber entwickelt. Ich habe meine Freude daran, in meinem Atelier Werke auf großen und kleinen Leinwänden entstehen zu lassen, die auch gerne schonmal rund sein dürfen, denn besonders Runde Grundformen lassen sich mit Punkten hervorragend darstellen. So bin ich natürlich zu den Mandala-Steinen gekommen, die ich gerne herstelle. Hier macht es mir Spaß, immer wieder unterschiedeliche Größen und Formen als Malgrund nutzen zu müssen. Kein Stein gleicht dem anderen und somit gleicht auch kein Design dem anderen.

In der Galerie finden sie einige Beispiele meiner Acryl-Arbeiten. Die Bilder wurden auf einer einfachen Leinwand mit Keilrahmen mit den Abmaßen 50×70 cm gemalt.